Ohrenstöpsel zum Fliegen


Kinder reagieren aufgrund der anatomischen Besonderheiten der Eustachischen Röhre und gehäufter Infekte der oberen Atemwege besonders empfindlich auf Druckdifferenzen während des Fliegens. Aber auch viele Erwachsene haben mit diesem Problem zu kämpfen. Präventive Maßnahmen sind, neben den aktiven Ausgleichsmanövern wie Kauen und Schlucken, häufiges Trinken und schleimhautabschwellende Nasentropfen bei Infektionen. Als effektiv haben sich Ohrstöpsel erwiesen, die Druckveränderungen besser regulieren und dadurch der Eustachischen Röhre mehr Zeit geben, den Druck auszugleichen.

Die Ohrstöpsel zum Fliegen wurden speziell entwickelt, um das Ohr vor schnellen und starken Veränderungen des Luftdruckes zu schützen. Ein Druckregulierer (apc), der in den Ohrstöpseln integriert ist, reguliert und verlangsamt Druckveränderungen vor dem Trommelfell.

Ohrstöpsel zum Fliegen schützen das Ohr

Die Ohrstöpsel zum Fliegen werden 45 Minuten vor der Landung eingesetzt. Der in wenigen Minuten schnell ansteigende Druck in der Kabine steigt vor dem Trommelfell verlangsamt und gleichmäßiger an. So wird der Eustachischen Röhre mehr Zeit gegeben, auch bei eingeschränkter Funktionsfähigkeit für eine Belüftung des Mittelohres zu sorgen, bevor Ohrenschmerzen entstehen.

Getestet an der Charité in Berlin

Blick in der Druckkammer

In einer ersten wissenschaftlichen Untersuchung an der HNO-Klinik am Campus Charité Mitte wurde eine ausgewählte Gruppe von Probanden mit bekannten Ohrproblemen beim Fliegen in einer Druckkammer untersucht. Dabei konnte die Verzögerung der Druckveränderung durch den Filter nachgewiesen werden und eine signifikante Verringerung des Schmerzempfindens.